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Muttergesellschaft |
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Dachverband für Sparkassen und Verbundpartner in Hessen und Thüringen Das Verbund-Rating der Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen |
Der Sparkassen- und Giroverband Hessen-Thüringen (SGVHT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und beruht auf dem Staatsvertrag über die Bildung einer gemeinsamen Sparkassenorganisation Hessen-Thüringen zwischen dem Land Hessen und dem Freistaat Thüringen vom 10. März 1992 (Staatsvertrag). Der SGVHT mit seinen Sitzen in Frankfurt und Erfurt ist der Dachverband der 50 Sparkassen in Hessen und Thüringen und ihrer kommunalen Träger. Der SGVHT unterstützt Sparkassen in ihren geschäftlichen Aktivitäten und nimmt ihre gemeinsamen Angelegenheiten wahr. Weitere Schwerpunkte bilden die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter der Sparkassen sowie die Durchführung der Jahresabschlussprüfungen bei den Sparkassen durch die Prüfungsstelle des Verbandes. Der Verband ist Träger von Verbundunternehmen wie der Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale (Helaba) mit der Landesbausparkasse Hessen-Thüringen. Darüber ist der SGVHT an der SV SparkassenVersicherung Holding AG und an bundesweiten Unternehmen der Sparkassenorganisation wie der DekaBank (Fondsanbieter) und der Finanz Informatik KG (Rechenzentrum) beteiligt. Das Beteiligungsmanagement stellt eine wesentliche Verbandsaufgabe dar. In diesen Zusammenhang fällt auch die Koordination der Zusammenarbeit zwischen Sparkassen und Verbundunternehmen (Beteiligungen).
Die Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen ist die weltweit erste Verbundorganisation von rechtlich und wirtschaftlich selbständigen Unternehmen, die von zwei Ratingagenturen ein Verbundrating erhalten hat. Über ein einheitliches Risikomanagement und einen zusätzlichen Reservefonds wurden die Voraussetzungen für ein Verbundrating der beteiligten Institute geschaffen. Durch das Rating werden die 50 Sparkassen sowie die Helaba als wirtschaftliche Einheit bewertet. Der SGVHT ist integraler Bestandteil der Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen. Die Ratingagentur Fitch hat der Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen ein Bonitätsrating von A+ verliehen. Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat am 6. Mai 2009 den Ausblick auf „negativ“ herabgesetzt, das Bonitätsrating von A aber bestätigt. Mit der stabilen Entwicklung des Verbundratings bestätigen beide Ratingagenturen sowohl die Tragfähigkeit als auch die konzeptionelle Umsetzung des Verbundkonzepts. Als Stärke der Sparkassen- Finanzgruppe Hessen-Thüringen hebt Standard & Poor’s in der Begründung des Ratings u.a. die starke Kapitalisierung der Sparkassen, relativ stabile Ertragsquellen, die stabile Basis im Einlagengeschäft mit Privatkunden sowie die geringe Involvierung in die Finanzmarktkrise hervor.
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